Kopfsache schlank

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Dr. Marion Reddy und Dro Iris Zachenhofer haben ein Buch geschrieben mit dem Titel

Kopfsache schlank

Kopfsache schlank

In diesem Buch geht es zwar um das schlank sein und schlank bleiben, aber im Grunde geht es darum, wie man oder frau dem eigenen Weg folgt und glücklich wird.

In jeder Zeitschrift gibt es eine andere Diät, es gibt Berge von Büchern, die uns verraten, wie der Autor oder die Autorin schlank geworden ist. Leider sieht die Realität anders aus, und der Weg zum Scheitern der Diät ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Diäten funktionieren nicht.

Ernährungsregeln, Bewegungsempfehlungen, Entspannungstechniken… es fehlt niemandem an Ideen, wie schlank sein geht, aber die wenigstens folgen ihrem eigenen Weg. Dazu lädt dieses Buch ein. Und als Reiselektüre informiert es uns über die Funktionsweise des Gehirns.

Warum kommen wir nicht, ohne anzuhalten, an unserem Lieblingsbäcker vorbei?  Warum ertappen wir uns abends vorm Kühlschrank, obwohl wir eigentlich satt sind? Warum fühlen wir uns schlecht, obwohl wir uns gerade 300g Schokolade nach der Pizza gegönnt haben?

Das Gehirn automatisiert Prozesse

über die es nicht mehr nachdenkt. Diese werden in den Basalganglien gespeichert, lese ich in „Kopfsache schlank“. Haben wir 5x beim Bäcker auf dem Weg zur Arbeit angehalten und das Gehirn danach auch noch mit was süßem, fettigem belohnt, halten wir auch in Zukunft an – fast ohne es zu merken. Solche Gewohnheiten verselbständigen sich, wenn wir sie uns nicht bewusst machen. Daraus folgt der 1. Schritt zum schlank sein: Gewohnheiten beobachten, und wenn sie unserem Ziel Bikinifigur im Weg stehen, ändern. Das fällt am Anfang schwer, aber es gibt ein paar Tricks, mit denen es leichter wird.

Der Zuckerspiegel im Blut und die glykämische Last

Lebensmittel mit einer hohen glykämischen Last geben in kurzer Zeit eine Menge Zucker in das Blut ab, aber durch die Ausschüttung von Insulin wird es schnell wieder abgebaut, und dann schreit das Gehirn „mehr davon, ich verhungere“. Das nennt man Heißhunger-Attacke. Wir müssen unbedingt gleich was essen, die Alarmlampe leuchtet rot. Im Buch findet man eine Tabelle mit der glykämischen Last wichtiger Lebensmittel, und was Wunder, die Linsen stehen mit einer niedrigen glykämischen Last und einem hohen Eiweißgehalt für lange Sättigung zum Abnehmen ganz oben auf dem Speisplan.

Haben wir die Gewohnheit durchbrochen, und die Ernährung umgestellt, geht es an die nächste Baustelle:

Das Belohnungszentrum weist uns den Weg

mit Dopamin-Ausschüttung, also glücklich sein, und da es noch aus der Steinzeit stammt, schüttet es reichlich Dopamin bei süßem, fettigem Essen aus. Aber wir können es überlisten. Wenn wir unser Essen, wann immer möglich, zelebrieren, es zu einem Fest gestalten mit schönem Geschirr, Blumen, Vorfreude (nichts zwischendurch essen), gestalten, dann wird auch bei normalem Essen genug Dopamin ausgeschüttet. Und dann gibt´s noch andere Hormone, die wir so beeinflussen können, dass wir uns glücklich fühlen, und nicht glücklich essen müssen.

Es geht nicht um Verzicht – Verzicht ist Diät, und Diäten funktionieren nicht. Es geht um Freunde, Spaß haben im Leben, Familie, Wohnung aufräumen – was immer uns glücklich macht, lenkt uns vom Essen als Belohnung ab.

Bewegung

Wer keinen Sport mag, fängt mit Bewegung an. Rad fahren, Hund gassi gehen, wandern, tanzen – je nach Lust und Laune. Bewegung muss Spaß machen, sonst wird es nicht durchgehalten. Um die richtige Sportart zu finden, kann man das Kind in einem selbst suchen. Was habe ich früher gern gemacht, was ist mit positiven Emotionen verbunden?

 

Trotzdem Pläne machen?

Eines unserer neueren Hirnareale ist der pränatale Cortex, der mag Pläne. Und zwar nicht die anderer Leute, Bücherschreiber, Besserwisser, sondern unsere eigenen. Welches Ziel ist meins? Und wie kann ich die Gewohnheiten, die mich dem Ziel näher bringen, in mein Leben integrieren? Aber wenn wir vorher nicht unseren Zuckerstoffwechsel in Ordnung gebracht und unsere Hormone im Gleichgewicht haben, werden die älteren Hirnareale unserem pränatalen Cortex keine Chance geben – deshalb sind Ernährungs-Pläne so oft zum Scheitern verurteilt, sagt „Kopfsache schlank“.

 

Was hat ein Bond-Girl mit unserem Gehirn zu tun?

Wenn wir uns noch mal hinterfragt haben, wessen Körper/ Ausstrahlung uns gefällt, suchen wir uns ein Vorbild, recherchieren Gewohnheiten, Vorlieben, Style und ahmen nach. Wir sollten kein Abbild unseres Vorbilds werden, aber die Visualisierung des Ziel vereinfacht den Prozess. Wer aussehen möchte wie Madonna kann Ashtange-Yoga machen, das übt Madonna täglich. Und auch, wenn wir uns den einen oder anderen Tag zum Kurs schleppen – da können wir uns überlisten: die Tasche ist fertig gepackt, die SMS „bin beim Training“ geschrieben – also sollte uns der kleine Gewitterguss mit Hagelschauer nicht davon abhalten, wirklich trainieren zu gehen.

Und Frau Dr. Reddy, die Autorin von „kopfsache schlank“, hat sich ein Bond-Girl als Vorbild gesucht. Schlank, durchtrainiert, nicht mager, tough, schön imTaucheranzug und im Abendkleid.

Mehr steht im BuSalat in grnem Schlchench

ich habe bei Audible erst das Hörbuch

„Kopfsache schlank“

gehört (und gemütlich gestrickt) und danach die Kindle-Edition bestellt, damit ich Wichtiges markieren kann. Vieles aus dem Buch war mir bekannt und habe ich schon umgesetzt – vegan, vollwertig, ohne Zucker ist schon lange mein Ernährungsstil, und mein Vorbild Jenifer Nicole Lee, aber einiges nicht, Z.B.das tägliche Wiegen. Nun habe ich mir noch eine richtig gute Waage bestellt. Und eine Hand-Kaffemühle mit Filter und Kanne zum Aufbrühen – Zelebrieren des Genusses. Mein Schatz hat sich einen Milchaufschäumer gewünscht, dann geht´s weiter mit dem Pläne umsetzen und Ziele verfolgen. Handgemachter Kaffee mit veganem Milchschaum, wenn das mein Dopamin nicht anheizt, weiß ich auch nicht mehr.

Von Herzen liebe Grüße

Tamirei

Und jetzt ein schöner Kaffee...
Und jetzt ein schöner Kaffee…

 

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