Natron – ein natürliches Wundermittel?

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Natron – Backsoda – Kaisernatron

sind verschiedene Begriffe für dich gleiche chemische Formel: Natriumhydrogencarbonat, oder Natriumbikarbonat. Früher hat man doppeltkohlensaures Natron dazu gesagt.

Natron ist ein natürlicher Stoff, der in der Natur vorkommt, heute aber in höchster Reinheit chemisch aus Kochsalz oder durch Kohnsäure in Natriumkarbonatlösung hergestellt wird.

Bei Sodbrennen

kann Natron schnell Abhilfe schaffen – einfach einen halben Teelöffel Natron (kein Backpulver) in ein Glas warmes Wasser einrühren und trinken. Da es basisch ist, werden die Säuren neutralisiert.

Schnelle Hilfe im Notfall

bietet das Natriumhydrogencarbonat im Rahmen einer Reanimation bei Herz-Kreislauf-Stillstand. Duch einen  Atemstillstand erniedrigt sich der pH-Wert des Blutes. Er muss schnell und kurzfristig wieder in den physiologischen Bereich gebracht werden. So trägt eine basische Infusion zur Lebensrettung bei.

Basen-Infusionen beschleunigen die Entsäuerung des Körpergewebes, wirken schmerzlindern und entspannend. VieleTherapeuten setzen Natron als Infusion mit Procain ein, als Prävention von Schlaganfall und Herzinfarkt. Auch nach Chemotherapien und Bestrahlungen, die zu einer gravierenden Übersäuerung der Gewebe fürhen, haben sie sich bewährt.

Natron im Alltag – bist du sauer?

Basisches Wasser trinken
Regelmäßig gutes Wasser trinken – ein wirksames Mittel gegen Übersäuerung

Eine latente Übersäuerung des Körpers nennt man Azidose. Die beim Stoffwechsel anfallenden Säuren können bei einer latenten Azidose (Übersäuerung) nicht mehr ausgeschieden werden, da die Ausscheidungsorgane (Haut, Lunge, Nieren, Darm) überfordert sind. Die Säuren entstehen durch Stress, Hektik, Umweltgifte, tierisches Essen, Ärger, Angst, zu flache Atmung… Unser Körper scheidet die Säuren aus, wenn er das nicht mehr schafft, werden sie gepuffert (im Bindegewebe z.B., das das Säure-Salz-Wasser-Gemisch nennt man dann Zellulite). Um den Körper bei der Ausscheidung zu unterstützen helfen Natron-Fußbäder, Natron-Bäder, Natron zum Trinken oder Natronkapseln.

Für viele Menschen sind das Aufstoßen nach schwer verdaulichen Speisen, Völlegefühl, Verstopfung oder Blähungen lästige Begleiterscheinungen des Essens. Diese können Hinweise auf Basen-Mangel im Dünndarm sein. Die Verdauungsenzyme sind stark pH-abhängig (der pH-Wert ist das Maß für sauer, neutral oder basisch). Ein Mangel führt langfristig zu Intoleranzen, z.B. Laktose, Fruktos, Hisaminintoleranz z.B.)

Eine schwache Natronlösung, regelmäßig am Morgen oder eine halbe Stunde vor dem Essen, lindert die Beschwerden. Sie hilft auch bei einem „Kater“, oder auch bei Schmerzen, leichten Entzündungen, Pilzinfektionen.

Das Fußbad – ein altes Hausmittel

Fußbäder sind eine sehr wirkungsvolle Methode, um den Organismus von Säuren und Schlacken zu befreien. Sie wirken auf den ganzen Körper, da an den Füßen alle Reflexzonen zusammenlaufen. Wer abends schmerzende, wunde, müde Füße hat, kann es einmal mit einem Natron-Fußbad versuchen, und wird über die Wirkung erstaunt sein. Ein Teelöffel Natriumbikarbonat auf einen Liter Wasser erzeugt einen pH-WErt von 8 bis 8,5, das kann leicht mit einem Messstreifen aus der Apotheke nachgeprüft werden. Entsprechend verwendet man für 5 Liter 5 Teelöffel. Die Temperatur sollte ungefähr Körpertemperatur betragen und als angenehm empfunden werden. Bei einer Badedauer von 30-60 Minuten wird die beste Wirkung erzielt. Wichtig: Die Füße nicht eincremen.

Hornhaut – ade´

dafür sorgt das regelämßige Natron-Fußbad. Kein Hornhauthobel, keine Hornhaut-Raspel, keine Schrunden und eingerissenen Fersen mehr – nur ca. 2mal pro Woche ein Fußbad als entspannende Alternative mit positiven Nebenwirkungen.

Drei Teiilöffel Natron und ein Teelöffel Wasser, zu einer Paste gemischt, können als ergänzendes Fußpeeling das Bad ergänzen. Gleichzeitig wirkt die basische Behandlung und Entsäuerung der Füße vorbeugend und helfend gegen Fußschweiß, Fußgeruch und Fußpilz. Pilze fühlen sich im sauren Mileu pudelwohl. Fußschweiß ist ein Ausdruck unserers Körpers, er sagt uns, er möchte eine Menge loswerden – unterstützen wir ihn also durch basische Bäder.

Basisches Wasser als Start in den Morgen

Während ein Kaffee übersäuert, hilft das Natronwasser, die in der Nacht entstandenen Säuren sofort wieder auszuscheiden. Es macht wach wie ein Kaffee, auch wenn es beim ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt. Dieser Geschmack liegt an unsererm Körpermilieu, und dem, was das basische Wasser an Ausscheidung bewirkt.

 Basisches Wasser

hilft entgiften, entsäuern, entschlacken bei Fastenkuren. Auch beim Sport entsteht  jede Menge Säure, hier kann leicht basisches Wasser eine schnelle Regeneration bewirken.

Nachlassende Kräfte und Übersäuerung durch intensive Belastung erhöhen das Verletzungsrisiko. Sehnen- und Muskelfaserrisse, Verkrampfung, Demineralisierung der Knochen sind die Folge. Selbst Sportlerinnen sind nicht frei von Cellulite, wenn sie ihren Stoffwechsel nicht regemäßig von Säuren befreien. Ein regelmäßgiges B

Basisches Wasser
Leicht basisches Wasser unterstützt die Erholung nach dem Sport

asenbad, und morgendliches Natron-Wasser sind die richtigen Helfer, um den Körper im Gleichgewicht zu halten.

Fasten und der Säure-Basen-Haushalt

Fasten mit Wasser, Tee oder Gemüsesaft gibt unserem Körper die Chance, die angesammelten Schlacken und Säuren loszuwerden. Durch regelmäßiges Trinken von schwach basischem, sauberen Wasser (eine Messerspitze Natron auf einen Liter Wasser) kann dieser Prozess ganz einfach unterstützt werden.

Das intermittierende Fasten wird ebenfalls durch das basische Wasser unterstützt. Viele trinken Kaffee am „Nuller-Tag“, aber Kaffee ist einer der stärksten Säurebilder in unserem Körper.

Meine Empfehlung: ein guter Umkehrosmosefilter, eine schöne Wasserflasche aus Glas und Natron sind die wichtigsten Zutaten für eine gesunde Gegenwart und Zukunft.

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Grüne Smoothies - die Sonne im Glas

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